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Kasi Ist hier öfters
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Verfasst am: 19.07.2010 - 12:31 Titel: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Hallo
Ich bin dabei meine Hörspiel-Kassetten zu digitalisieren.Da wollte ich mal fragen, ob ich die Seiten A und B getrennt normalisieren sollte oder beide Seiten als eine Wellenform speichern und dann normalisieren?
Benutze zum digitalisieren Adobe Audition und der Pegel von Seite A und B sind etwas unterschiedlich ausgesteuert.An der Wellenform sehe ich, das beide Seiten nicht identisch ausschlagen.
Dann wollte ich mal fragen, ob ich den rechten und linken Kanal der Pegel auch angleichen soll? Denn meistens ist der rechte Pegel immer etwas niedriger als der linke.Oder ist das so richtig bei Stereo, so das ich daran nichts verändern sollte?
Da ich erstmal alles auf den PC aufnehmen möchte und später bearbeiten, nehme ich als Auflösung 32-bit float und 48 kHz und einen Pegel-Ausschlag von -3db. _________________ So long...
Kasi |
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gaga MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 19.07.2010 - 13:14 Titel: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Normalerweise können bei Tape-Aufnahmen beide Seiten in einem Rutsch, beide Kanäle gemeinsam und alles mit etwas Reserve nach oben normalisiert werden (z.B. 98%).
Der Pegelunterschied zwischen den Seiten ist etwas ungewöhnlich. Fällt das in einen hörbaren Bereich? Ansonsten ist es eigentlich egal, ob man es zusammen oder separat normalisiert.
Bei den Kanälen ist da noch eine Sache: Bin mir nicht sicher, weil Tapes nicht mein Fachgebiet sind, aber durch einen verstellten Tonkopf könnte es sein, dass ein Stereo-Kanal schwächer ausfällt. Dann wäre getrenntes normalisieren der Kanäle tatsächlich hilfreich.
Da könntest du vielleicht nochmal Google befragen. |
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Kasi Ist hier öfters
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Verfasst am: 19.07.2010 - 17:51 Titel: Re: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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| gaga hat folgendes geschrieben: | | Normalerweise können bei Tape-Aufnahmen beide Seiten in einem Rutsch, beide Kanäle gemeinsam und alles mit etwas Reserve nach oben normalisiert werden (z.B. 98%). |
Habe schon erfahren das man bei Hörspielen relativ hoch aussteuern kann.Der Pegel von -3db ist da wohl schon richtig, zumal Adobe Audition das Normalisieren auf -3db schon voreingestellt ist und es im Handbuch auch empfohlen wird.Bei einer Seite (Wellenform) habe ich gerade mal einen großen Ausschlag, der Rest ist deutlich darunter.
| gaga hat folgendes geschrieben: | | Der Pegelunterschied zwischen den Seiten ist etwas ungewöhnlich. Fällt das in einen hörbaren Bereich? Ansonsten ist es eigentlich egal, ob man es zusammen oder separat normalisiert. |
So einen richtigen Lautstärke Unterschied kann ich nicht erkennen.Wenn die eine Seite ja eher ruhige Töne hat, dann ist das wohl auch so gewollt, weiss es aber nicht so genau.
| gaga hat folgendes geschrieben: | Bei den Kanälen ist da noch eine Sache: Bin mir nicht sicher, weil Tapes nicht mein Fachgebiet sind, aber durch einen verstellten Tonkopf könnte es sein, dass ein Stereo-Kanal schwächer ausfällt. Dann wäre getrenntes normalisieren der Kanäle tatsächlich hilfreich.
Da könntest du vielleicht nochmal Google befragen. |
Mmh...Mein Kassettenrecorder habe ich vorher gereinigt und muß dazu sagen, das dieser Pegelunterschied vom rechten und linken Kanal nicht bei jeder Kassette auffällt.Es handelt sich um die Hörspiele von John Sinclair vom Tonstudio Braun, die in den 80er Jahre erschienen sind.Sind auch relativ gut erhalten und eine gute Soundkarte von Creative X-Fi Titanium habe ich auch.
Was für mich noch merkwürdig ist, wenn ich mit Wavelab 6 eine Kassette einlese, dann muß ich den Aufnahme Pegel meiner Soundkarte so auf 85% einstellen, damit es gut ausgesteuert ist.Bei Adobe Audition muß ich bei der gleichen Kassette den Aufnahme Pegel auf 100% stellen um an die -3 db im Adobe Audition zu kommen.Muß auch den Pegel pro Kassette immer neu einstellen da der Pegel Ausschlag pro Kassette doch sehr schwankt.Beide Software habe ich aber gleichermaßen eingestellt und läuft über die ASIO Treiber,den man ja vorzugsweise nehmen sollte.
Über Google habe ich schon einiges gesucht darüber, aber auf meine Fragen leider keine Antwort bekommen.Kennt ihr da ein besseres Forum wo ich mal nachhacken kann? _________________ So long...
Kasi |
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Furchensumpf Postet sich warm
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Verfasst am: 29.07.2010 - 13:05 Titel: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Hallo,
Das mit dem Unterschiedlichen Ausschlag habe ich auch schon festgestellt, vielleicht hat das was mit dem Alter der Kassette zu tun?
Aus meiner eigenen Erfahrungen würde ich beide Seiten getrennt abspeichern, so ist das navigieren später einfacher. Es gibt auch eine Möglichkeit, beide Seiten als ganzes zu normalisieren, aber nur mit 16Bit und 44.1KHz - zumindest wenn der eigene Unterschied der beiden Seiten nicht zu groß ist:
Schau Dich mal nach dem Audiograbber um, gibt es mittlerweile als Freeware. Den benutze ich zwar nur zum normalisieren, aber er hat eine interessante Funktion die ich bis jetzt noch nirgends gefunden habe: Er geht alle Wav-Files eines Verzeichnisses durch und hebt alle nach dem lautesten an - sprich: Wenn das lauteste File um 15% angehoben werden kann, werden alle anderen auch nur um 15% angehoben, auch wenn sie einzelnd noch mehr angehoben werden könnten. Dafür musst Du beim AG einfach in die Nornalisierung gehen und bei der Auswahl der Dateien unten "Dateien als Gesamtes normalisieren" anklicken. Der Nachteil ist dass er nur Wav-Files in 16Bit und 44.1KHz normalisieren kann (ist ja eigentlich ein CD-Grabber). Ich weiß nicht ob es diese Funktion noch bei anderen Programmen gibt, ich hab es bis jetzt noch nirgends anders gesehen.
Aber warum machst Du Dir die Arbeit mir 32Bit 48KHz? Habe ich am Anfang bei meinen Kassetten auch gemacht, einen wirklichen Unterschied habe ich nicht festgestellt. Hörst Du da einen Unterschied? Und was meinst Du mit "nachbearbeiten"? Das wichtigste ist - meiner Meinung nach - den Tonkopf immer auf die jeweilige Kassette einstellen (gibt da teilweise große Unterschiede) und Dolby B immer einschalten (normalerweise sind alle Kassetten damit aufgezeichnet).
Und noch etwas: Welche Soundkarte benutzt Du?
Hoffe es war das was Du gesucht hast und ich konnte helfen...
Gruß
Frederic |
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Kasi Ist hier öfters
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Verfasst am: 02.08.2010 - 12:19 Titel: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Mittlerweile ist ja etwas Zeit vergangen und ich habe mich mit den Hörspielen digitalisieren noch etwas mehr befasst und getestet, gerade wegen den Einstellungen meiner Soundkarte.
Als Soundkarte habe ich die "X-Fi Creative Titanium"
Bevor ich aufnehme,wechsle ich in den Audioherstellungsmodus um und da habe ich oben eine Option "Snapshot" mit folgenden Einstellungen:
Standard
RMAA 44.1 kHz
RMAA 48 kHz
RMAA 96 kHz
Da stelle ich es auf RMAA 44.1 kHz, dabei wird dann auch der Crystalizer und die anderen Zusatzeffekte deaktiviert, kommen also in den Einstellungen nicht vor.Das ist ja auch vom Vorteil.
Habe dann mit Wavelab (jetzt doch in 16-bit/44 kHz) meine Hörspiele aufgenommen und darauf geachtet, das der Wert so bei knapp unter 0db liegt.Dolby B habe ich immer an, dann rauscht es nicht so sehr und habe vorher auch den Tonkopf gereinigt, denn da waren einige Schlieren drauf.Nun klingt es auch etwas besser Einen Tonkopf-Entmagnetisierer habe ich bestellt und kommt diese Woche noch.
Ich hatte ja bei einigen Stellen einige Verzerrungen bei der Aufnahme, die ich aber auf der Original-Kassette nicht habe.Deswegen kam ich ja auf die 32-bit und 48 kHz.Aber als ich diesen "Snapshot" von Standard auf RMAA 44.1 kHz geändert habe, hatte ich diese Verzerrungen jetzt auch nicht bei der "normalen" CD Auflösung.Diese Umwandlung von einer höheren Auflösung zur niedrigen sollte man ja besser vermeiden, wegen Rundungsfehler und Dither.Da ich keinen Unterschied erkenne, kann ich also die CD-Auflösung nehmen.
Mit "nachbearbeiten" meinte ich, vielleicht noch etwas Höhen rein oder etwas verbessern.Da ich aber den Tonkopf sauber gemacht habe und das schon was brachte, denke ich das ich wohl nur "normalisiere".Ich fand es nur seltsam, das mein Kassettenrecorder bei der Pegelanzeige oft in den roten Bereich kommt, man aber genau das beim Digitalisieren vermeiden sollte.Jetzt weiss ich aber auch das man diese Pegel nicht vergleichen sollte, denn der digitale Pegel ist wohl anders. _________________ So long...
Kasi |
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Furchensumpf Postet sich warm
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Verfasst am: 02.08.2010 - 14:00 Titel: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Das Problem beim Pegel ist halt dass beim digitalen Pegel 0 das absolute Limit ist , alles was darüber ist clipt.
Zur Soundkarte: Ganz ehrlich? Eine X-Fi Creative Titanium hätte es gar nicht sein müssen. Eine alte Soundblaster Live (am besten SB0100) für ein paar Euro bei Ebay hätte vollkommen ausgereicht. Ich habe hier einige durchprobiert, und finde dass diese einen wesentlich lineareren Frequenzgang haben als neue Creative-Karten.
Klang nachbearbeiten ist bei Wavelab ja recht einfach, für Kassetten würde der 3Band-Equalizer ausreichen.
Dolby würde ich ein wenig anders sehen: Tapes, welche mit Dolby aufgenommen wurden rauschen ohne wesentlich mehr, also mehr als wenn das Tape ohne Dolby aufgenommen worden wäre....
Zumal ich den Pegel nicht wirklich so genau aussteuern würde. Moderne Soundkarten haben einen recht guten Rauschabstand, welches vom Rauschen der Kassette bei weitem übertöhnt werden - daher kannst Du ruhig ein wenig weniger auspegeln und später normalisieren - mache ich auch immer so und hatte noch keine schlechten Erfahrungen damit. |
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Kasi Ist hier öfters
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Verfasst am: 03.08.2010 - 21:15 Titel: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Ich hatte mal eine Soundblaster Live Player 5.1 aber da ich was aktuelleres haben wollte mit besserem Klang und ASIO Unterstützung habe ich eben die "Titanium" genommen.Bin damit ganz zufrieden.Hier mal die Details der Karte
http://de.store.creative.com/products/product.aspx?catid=1&pid=17927&nav...
Mit dem Rauschabstand kenne ich mich nicht so aus, meine hat 109db.Wenn das aber so ist, dann ist es wohl besser da bei etwa -6db bis -3db zu gehen und später auf 0db zu "normalisieren".
Wegen der Auflösung dachte ich das es besser wäre, höher zu gehen als 16bit und 44 kHz wegen der Dynamik oder so.Da Wavelab temporär mit 32bit rechnet, ist das doch nicht so relevant, so das ich die CD Auflösung nehmen kann. _________________ So long...
Kasi |
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Furchensumpf Postet sich warm
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Verfasst am: 03.08.2010 - 21:28 Titel: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Bei Musikaufnahmen (gerade wenn man selber Musik macht) hörst Du wirklich einen Unterschied. Ich habe lange Zeit nebenbei beim Radio gearbeitet und wir haben Sendungen auch in 32Bit aufgenommen, auch deswegen, weil beim runterrechnen auch die Hintergrundgeräusche weniger wurden (der Rest hat sich dann "versendet") und weil bei 32Bit das Clippen fast unmöglich war (wenn hat dann zuerst die Hardware die Signalstärke nicht verarbeiten können). Und wenn man selber Musik macht merkt man auch dass dort eine wesentlich größere Dynamik vorhanden ist. NUR: Welche Dynamik hat man denn bei einer Hörpsielkassette - die wohlmöglich noch 30 Jahre alt ist? Das ist doch dann eher Perlen vor die Säue werfen. Anders wäre es bei Musikschallplatten. Bei guter Pressung und gutem Spieler/Vorverstärker habe ich geselen dass man schon in hoher Auflösung und hoher Abtastung aufnhmen soll, da eine gute Pressum eine recht hohe Dynamik besitzt.
Darf ich fragen was Du so alles einspielst?
Gruß
Frederic... |
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Kasi Ist hier öfters
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Verfasst am: 04.08.2010 - 02:18 Titel: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Momentan möchte ich meine John Sinclair Hörspiele aus den 80ern digitalisieren.Dann noch so einige Kassetten die ich selbst aufgenommen habe, ist aber nur Sprache und auch aus den 80ern.Hochwertige Aufnahmen sind nicht dabei.
Später möchte ich dann noch einige Schallplatten aus den 80ern digitalisieren,meistens Maxis. _________________ So long...
Kasi |
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Kasi Ist hier öfters
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Verfasst am: 04.08.2010 - 02:39 Titel: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Mir ist noch was eingefallen, wegen dem Pegel.
Als ich mal eine komplette Hörspiel Kassette aufgenommen habe war der Pegel bei einer kurzen Szene, wo jemand die Treppe runterfällt sehr hoch, alles andere deutlich darunter.Sollte ich mich da an diesen hohen Pegel-Ausschlag orientieren (wegen -03db) oder eher zusehen das generell der Pegel bei etwa -3db liegt und dieser hohe Ausschlag dann etwas drüber?
Habe das mal so aufgenommen das der Pegel meistens bei -3db liegt und bei der einen Szene etwas über 0db liegt.Dann ist zwar ein "Clipping" laut Anzeige, aber da konnte ich keine Verzerrungen hören.
Ich müsste ja sonst immer ein komplettes Hörspiel erstmal laufen lassen wegen dem Pegel um zu sehen ob nicht doch mal der Ausschlag sehr hoch ist.Deswegen meine Frage, ob ich mich dann bei dem gängigen Ausschlag orientieren sollte.
Hoffe das war verständlich. _________________ So long...
Kasi |
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Furchensumpf Postet sich warm
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Verfasst am: 04.08.2010 - 09:14 Titel: Re: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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| Kasi hat folgendes geschrieben: | Momentan möchte ich meine John Sinclair Hörspiele aus den 80ern digitalisieren.Dann noch so einige Kassetten die ich selbst aufgenommen habe, ist aber nur Sprache und auch aus den 80ern.Hochwertige Aufnahmen sind nicht dabei.
Später möchte ich dann noch einige Schallplatten aus den 80ern digitalisieren,meistens Maxis. |
ich fange gerade an, meine Maxis zu digitalisieren. Im mom bin ich noch eher beim säubern. Nur da gelten dann andere "Regeln". Aber Deine neue Karte kann ja sicherlich 24Bit/96 oder 192 KHz. Ist sehr zu empfehlen wenn die Platte nachbearbeitet werden muss... |
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Furchensumpf Postet sich warm
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Verfasst am: 04.08.2010 - 09:16 Titel: Re: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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| Kasi hat folgendes geschrieben: | Mir ist noch was eingefallen, wegen dem Pegel.
Als ich mal eine komplette Hörspiel Kassette aufgenommen habe war der Pegel bei einer kurzen Szene, wo jemand die Treppe runterfällt sehr hoch, alles andere deutlich darunter.Sollte ich mich da an diesen hohen Pegel-Ausschlag orientieren (wegen -03db) oder eher zusehen das generell der Pegel bei etwa -3db liegt und dieser hohe Ausschlag dann etwas drüber?
Habe das mal so aufgenommen das der Pegel meistens bei -3db liegt und bei der einen Szene etwas über 0db liegt.Dann ist zwar ein "Clipping" laut Anzeige, aber da konnte ich keine Verzerrungen hören.
Ich müsste ja sonst immer ein komplettes Hörspiel erstmal laufen lassen wegen dem Pegel um zu sehen ob nicht doch mal der Ausschlag sehr hoch ist.Deswegen meine Frage, ob ich mich dann bei dem gängigen Ausschlag orientieren sollte.
Hoffe das war verständlich. |
Deswegen gehe ich ja auch immer deutlich unter dem Pegel, genau um solche Situationen zu vermeiden...dann hast Du noch genug Puffer. Und wie gesagt: Die Karten haben heute so wenig eigenrauschen, da kannst Du ruhig auch -6, -5 nehmen und später normalisieren. Gerade bei den Hörspielkassetten mit ihrem Rauschen macht das nicht wirklich etwas aus... |
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Kasi Ist hier öfters
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Verfasst am: 06.08.2010 - 08:17 Titel: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Bei einer Folge habe ich gemerkt, das die Pegel der A und B Seite sehr unterschiedlich sind.Seite B ist wesentlich leiser als die A Seite.Das sehe ich auch ganz gut in der Wellenform, da wäre dann ein seperates normalisieren der Seiten schon besser.Habe es auch gemacht und da war die Lautstärke identisch.Also denke ich mal das ich es bei jeder Kassette die Seiten getrennt normalisiere und dann als eine Datei abspeichere.Die Kassetten haben generell unterschiedliche Pegel, am Kassettenrecorder habe ich ja auch eine Pegelanzeige.Bei manchen geht es oft in den roten Bereich rein, bei einigen Kassetten kommt es nicht über 0db (roter Bereich) hinaus.
Bei Wavelab allerdings kommt der rote Bereich früher und ist schon bei -1db zu sehen.Perfekt Aussteuern kann man ja nicht, aber ich denke mal, solange ich kein Clipping bekomme, ist alles im grünen Bereich.
Ich hatte das so vor:
Pegel bei der Aufnahme so ausrichten, das es unter 0db bleibt.Dann beide Seite getrennt normalisieren so erstmal auf -3db.Dann sind beide Seiten erstmal gleich und dann kann ich noch etwas Rauschen entfernen und leichte Höhen rein.Zum Schluß dann alles auf 0db normalisieren.
Habe das so mal gemacht und es klang doch sehr gut
Normalerweise sollte man ja nur am Schluß normalisieren, aber wenn die Pegel der Seiten so unterschiedlich sind, ist meine Vorgehensweise doch besser.Da mein Rauschabstand meiner Soundkarte ganz gut ist müsste das mit dem Pegel auch nicht so wichtig sein, solange man kein Clipping bekommt.Wenn ich den Spitzenwert berechne, habe ich ganz unterschiedliche Werte von -4 bis -1 db.Da man aber unter 0db ist, müsste ich mir da ja keinen Kopf machen.
Im Klartext:
Egal wie unterschiedlich die Pegel auch innerhalb der Seiten sind, solange ich unter 0db aufnehme, ist alles okay.Aber wie gesagt danach dafür Sorgen, das man erstmal runter auf -3db geht , für die Bearbeitung und dann erst auf 0db hoch.
Meine Denkweise müsste doch korrekt sein. _________________ So long...
Kasi |
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Kasi Ist hier öfters
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Verfasst am: 11.09.2010 - 12:13 Titel: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Jetzt bin ich bei einer Folge angelangt, wo die Wellenform sehr unterschiedlich von Seite A zu Seite B ist.Am Aufnahme-Pegel habe ich nichts verstellt und alles so gelassen.
Das Ergebnis:
Der größte Pegel - Spitzenwert
Seite A : -3.543 db
Seite B: -6.9 db
Um mal die anderen Kassetten zu vergleichen habe ich bei den anderen Folgen:
Seite A: -3.036 db
Seite B: -2.339 db
Seite A: -2.679 db
Seite B: -2.581 db
Also das sieht doch alles normal aus.Wenn ich die Seite zusammenlege als eine Datei, dann geht das Rauschen gleichmäßig von A zu B über.Bei der jetzigen Folge merkt man wo die B Seite anfängt.
Sollte ich nun alle Seiten getrennt normalisieren auf -3 db, dann Bearbeiten (Rauschen entfernen, Höhen etwas rein, Phasenkorrektur) oder so lassen und erst Bearbeiten, dann alle Seiten auf 0db normalisieren?
Bei Wavelab gibt es auch "Pan" (Panorama) normalisieren, so das Kanal rechts und links auf den gleichen Wert normalisiert wird.
Leider finde ich darüber und in Handbüchern keine konkreten Hinweise darauf, wie man es am besten macht.
Pegel normalisieren ist wohl besser als die Lautstärke (RMS).
Ich habe mal ein Original-Hörspiel von CD verglichen, da war die Wellenform bei A und B Seite (gabs früher auf Kassette) gleich und der Wert bei beiden 0db.Lautstärke-Unterschied zwischen rechts und links war leicht unterschiedlich.
Mein Ziel ist es herauszufinden, wie ich einen gleichmäßigen Pegel der A und B Seite erreiche, ohne es zu verschlimmern.Leider konnte ich bei GOOGLE nichts genaues finden darüber. _________________ So long...
Kasi |
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Furchensumpf Postet sich warm
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Verfasst am: 11.09.2010 - 12:48 Titel: RE: Lautstärke für Hörspiele anpassen (normalisieren) |
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Probier es einfach mal aus...
Bei Audition kann ich ohne Probleme jeden Kanal einzeln normalisieren in dem ich nur den bestimmten Kanal markiere. Wenn der Unterschied zu groß ist kannst Du es ja immer noch wieder rückgängig machen.
Aber vorsicht: Oftmals sehen die Pegel pro Kanal zwar unterschiedlich aus, aber sind räumlich doch mittig. Wenn jetzt die Kanäle auf gleichen Wert angepasst werden, kann es sein dass die Räumlichkeit "verrutscht"... |
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