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der_skeptiker Postet sich warm
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Verfasst am: 26.09.2011 - 09:10 Titel: Genereller Sound Software-Mediaplayer |
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Hallo,
ich bin dabei, für ein Onlinemagazin Informationen zum Thema Klang von Softwaremediaplayern einzuholen.
Vielfach wird ja behauptet, verschiedene Softwares klängen bei gleichem Ausgangsmaterial unterschiedlich. Meine persönlichen Erfahrungen zeigen z. B., dass unter MacOS die Player Cog und Rekordbox zugunsten von Rekordbox bei MP3 doch deutlich unterschiedlich klingen (gehört mit Studiotechnik). Aber warum?
Soweit ich weiß, ist bei verlustbehafteten Audioformaten wie MP3 die Kodierung der klangentscheidende Vorgang. Je nach psychoakustischem Modell wird die Datei aus dem Ausgangsmaterial erstellt. Beim Abspielen können ja theoretisch keine Informationen sinnvoll "dazu" kommen und weglassen wir kein Dekodierer irgendwas. Also müssten alle Player bei identischem Audiomaterial gleich klingen. Für JRiver aber z. B. wird behauptet, er klänge wegen seines internen 64-Processings besonders gut. Was aber wird denn da prozessiert? Die Dekodierung, ok, aber das Ausgangsmaterial liegt z. B. in Form von MP3s in 16Bit vor. Selbst wenn das Ganze auf 64 hochgerechnet wird, woher sollen die "Informationen" für die "neuen 48 Bit" kommen?
Ich finde das verwirrend und aufklärungswürdig. Kennt sich da jemand aus, der evtl. sogar an der Programmierung von Codexen oder Playern mitarbeitet? |
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start78 MPeX.net Wizard
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Verfasst am: 29.09.2011 - 17:38 Titel: RE: Genereller Sound Software-Mediaplayer |
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Meine Meinung:
Wenn es wirklich gravierende (und hörbar ist in diesem Fall gravierend) Unterschiede zwischen Software-Playern gibt, läuft irgend etwas falsch. Schließlich sollte doch das Hauptziel bei der Wiedergabe am PC sein, daß alles so klingt, als würde man eine CD (=das Original) abspielen.
Beim Encodieren in lossy-Formate muss man dazu den für sich besten Kompromiss zwischen Originaltreue und Platzverbrauch finden. Aber das Decoding sollte doch bitte bei gleichen Dateien gleiche Resultate bringen.
Dummerweise lässt sich bei manchen Playern nicht eindeutig erkennen, ob und welche DSPs aktiv sind, was schließlich zu einem "besseren" Klang führen könnte. Und hier ist "besser" eigentlich nur "anders", was objektiv beurteilt eigentlich "schlechter" bedeutet.
Also wenn ein Player wirklich besser klingt, tanzt er einfach nur aus der Reihe und es sollte untersucht werden, woran das liegt. Im schlimmsten Fall macht er es als einziger richtig und alle anderen sind einfach nur schlechter... |
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