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FEATURES Beim Thema der Wiedergabeformate beschränkt sich der Festplatten basierte Player auf Gängiges. Neben der obligatorischen MP3-Unterstützung mit einer Bitrate zwischen 32 und 320 Kbps, werden WMA-Dateien abgespielt, wobei auch DRM-Einbindungen (Digital Rights Management) erkannt werden. Folglich stellen auch in einem Internetshop heruntergeladene und mit einem speziellen Schutz versehene Audiodateien für den Player kein Problem dar. Variable Bitraten zwecks optimaler Speichernutzung werden bei MP3-Files ebenfalls unterstützt. Nur beim auf dem AAC basierenden Apple-Fomat steigt das Gerät aus. Folglich können Dateien, die speziell im Apple-Store heruntergeladen wurden, auf dem Archos XS202 nicht abgepsielt werden. Wenn auch als digitaler Audioplayer konzipiert, kommt der Archos mit 20 GB als vollwertiger Wechseldatenträger daher. Auf ihm kann alles gespeichert werden, was auch auf herkömmlichen Festplatten Platz findet. Unter Windows XP wird der Player sofort als Datenträger identifiziert, nachdem er mit dem Rechner verbunden und eingeschaltet wurde. Bleibt der XS202 ausgeschaltet, wird währenddessen über das USB-Kabel der integrierte Li-Polymer-Akku aufgeladen. Allerdings lässt sich der Winzling auch gern über die herkömmliche Steckdose via mitgeliefertem Netzteil auftanken oder auch betreiben. Nach dem Laden hat er laut Hersteller genug Puste für 17 Stunden - in unserem Dauertest waren es annähernd 22 Stunden. Dieser beachtliche Wert ist nicht zuletzt dem umfangreich konfigurierbaren Energiemanagement zu verdanken. So können sich entsprechende Einstellungen an Abschaltzeit, Leuchtdauer und Festplattenaktivitäten maßgeblich auf die Ausdauer des Akkus auswirken. Auch hier wurde wieder praktisch gedacht, da diese Optionen separat für den Batterie- sowie den Netzbetrieb zur Verfügung stehen. Gute Nachrichten gibt es auch für Fans von Hörbüchern, denn die Möglichkeit eines sekundengenauen Wiedereinstiegs (Resuming) in den zuletzt gehörten Titel lässt das Gerät nicht vermissen. Dazu gesellt sich eine überaus sinnvolle Lesezeichen-Funktion, die pro Datei ein Mal angewendet werden kann. So geht auch der Überblick beim Genuss mehrerer Hörbücher nicht verloren. Ein besonderer Leckerbissen besteht aus einer weitreichenden und ausgeklügelten Playlists-Funktion. Ähnlich dem Dateimanager eines Computers, öffnet sich auf dem Display des XS202 ein zweigeteiltes Fenster. Einzelne Titel oder ganze Ordner werden einfach in die Playlist geschoben - pro Liste dürfen es bis 1.000 Titel sein. Damit die Abspiellisten nicht jedes Mal neu erstellt werden müssen, können sie auf der Festplatte abgespeichert und später bei Bedarf wieder aufgerufen werden. Die Playmodes umfassen neben dem normalen Modus die üblichen Funktionen - Wiederholen (Repeat), zufälliges Abspielen (Shuffle) und 15 Wiedergabe der ersten 15 Sekunden eines Titels (Intro). Viel Interessanter ist jedoch das Abspielen mittels der so genannten ARCLibrary. Nach der Datenübertragung (Achtung: Die Dateien müssen im Verzeichnis "Music" liegen) erfolgt eine Aktuallisierung der internen Datenbank nach Titel, Interpret, Genre usw. Bedingung hierfür ist, dass die Titel bereits auf dem Computer mit den entsprechenden Daten (Dateieigenschaften) versehen worden sind. Wurde dies getan, kommt man später in den luxuriösen Genuss, Musikstücke nach eben genannten Kriterien zu filtern und abzuspielen. Nicht zu verachten ist auch die Möglichkeit, Dateien und Ordner verschieben, löschen und umbenennen können. Letzteres ist zwar etwas langwierig, da auf einer virtuellen Tastatur jeder einzelne Buchstabe angewählt werden muss, aber ein nützliches Feature ist es allemal. Ein Computer in der Nähe wird - abgesehen von der Datenübertragung - fast überflüssig. [Weiter zu Handhabung / Display / Soundqualität »] Kommentare
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