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Cowon IAUDIO 6

Testbericht Seite 4

 
  TESTBERICHT INHALT
  » Allgemein
» Features
» Handhabung
» Display
» Soundqualität
» Software
» Lieferumfang
» Probleme
» Fazit
» Wertung
» Bezugsquellen
» Links
 


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SOFTWARE / DATENÜBERTRAGUNG
Zur Datenübertragung ist unter Windows XP kein Treiber und keine Software erforderlich. Alles funktioniert bequem und unkompliziert per Drag&Drop. Windows erkennt den IAUDIO6 automatisch. Bei Windows 98 und 98 SE benötigt man einen mitgelieferten Treiber. Software ist nur zum konvertieren von Videofiles erforderlich. Dazu ist „JetAudio“ aus dem Hause Cowon zu empfehlen.


LIEFERUMFANG
1 Player
1 Quickguide (Kurzanleitung)
1 Kopfhörer
1 Audiokabel (Line in)
1 USB 2.0 – Kabel
1 USB 2.0 Host – Kabel
1 Treiber-CD mit Software



PROBLEME
Cowon X5 Probleme traten tatsächlich auf. Angefangen beim Fehlen eines Bentzerhandbuchs. Was nützt das beste Handbuch als PDF-File wenn man Fernab von Computern ist. Dazu ist es schlecht wenn es nur in Koreanisch vorliegt. In der Anfangszeit fördert es die Problembewältigung schwer bis garnicht. Fragen treten auf beim Benutzen des Portable-HD-Players. Wer benutzt ihn daheim oder wenn er ein Notebook dabei hat? Dann sollte COWON den Player auch PDF-fähig machen. Das Handbuch gibt es aber in allen Sprachen auf der Homepage von COWON. Es in der Hand zu halten wäre dennoch das Non-Plus-Ultra.
Die Reflektion des Displays motiviert nicht gerade dazu dutzende Videos zu konvertieren. Die geringen Ausmaße des Displays verderben außerdem den Spaß. Auffällig wurde ein flackerndes Display, das beim mehrmaligem Reboot verschwand. Das Bild war schwach bis gar nicht erkennbar. Es schien ein Wackelkontakt vorzuliegen. Der IAUDIO6 ist wohl nicht sehr robust. Gelegentlich braucht der Player länger beim Skippen von Track zu Track, besonders bei großen Dateien, wie fünf Stunden lange MP3s. Auch bei vollerer Festplatte wird er träge.
Sonst gab es keine weiteren technischen Anomalien. Zu erwähnen wäre noch ein Problem das beim Umgang mit den Touchpads entsteht. In der Absicht das Display von Fettflecken zu befreien, betätigt man alle Pads ohne es zu wollen. Der Hold-Modus sollte darum eingeschaltet sein, sobald man nichts mehr verstellen möchte. Touchpads sind eben sehr empfindlich, da sie zur Betätigung nur das bloße Berühren der Oberfläche erfordern. Mit selbem Effekt gibt es da auch die Hosentaschenfalle. Bei hartnäckigen Problemen auf Software-Basis, stehen für den Fall der Fälle Firmware-Updates auf www.cowonglobal.com zur Verfügung.


FAZIT
Was der IAUDIO6 verspricht, kann er nur bedingt halten. Das Display ist zu klein und reflektiert sehr. Die Verarbeitung mit Kunststoff macht ihn anfällig für Kratzer, ist wohl Ursache für Mängel und damit eine Schwachstelle. Auch die niedrigen Bitraten im Aufnahme-Modus sprechen dafür, dass der IAUDIO6 ein Allrounder werden sollte, oder als Niedrigpreisvariante in seiner Klasse gedacht war. Im Endeffekt bietet der IAUDIO6 trotz diesen Schwächen, viel Platz für Unterhaltung jeglicher Art und er hat satten Sound. Kaum ein Player ist so laut. Er ist einfach überschaubar und dadurch für Jung und Alt geeignet. Man sollte jedoch abwegen ob man bei dem Preis nicht gleich den großen Bruder X5 kauft. 4GB Speicher ist für circa 280,- € sehr wenig. Da muss man mit viel Können locken, jedoch steht in Frage, ob der iAUDIO 6 dazu in der Lage ist. Der Leihe und Otto-Normal-Hörer wird aber dennoch sehr begeistert sein.




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