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Apple iPod mini

Testbericht
 
Wertung
 Gesamtwertung RotRotRotGelbGelbGelbGr&uumlnGr&uumln
 Leserwertung RotRotRotGelbGelbGelbGr&uumlnGr&uumlnGr&uumln
 Besucherkommentare 3 vorhanden »
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Spezifikationen
 Gehäuse eloxiertes Aluminium
 Gewicht inkl. Bat. 103g
 Maße (H x B x T) 9,1 x 5,1 x 1,3 cm
 Int. Speicher 4 GB
 Batterien Lithium-Ionen-Akku (intern)
 Wechsel nach ca. 8 Stunden
 Anschlüsse Kopfhörer 3,5mm Klinke
Remote Control
USB 2.0



 
  TESTBERICHT INHALT
  » Allgemein
» Features
» Handhabung
» Display
» Soundqualität
» Software
» Lieferumfang
» Probleme
» Fazit
» Wertung
» Bezugsquellen
» Links
 


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ALLGEMEIN
iPod mini Box Als im Jahre 2001 der Computerspezialist Apple den tragbaren Digital Music Player iPod der Öffentlichkeit präsentierte, war der Erfolg geradezu vorprogrammiert. Sensationelle fünf Gigabyte an Musikdaten konnte der in kompakte Maße verpackte Player beherbergen. Das Prinzip der Festplattenspeichertechnologie hatte endgültig bewiesen, dass es auch in mobilen Playern alltagstauglich sein kann.

Am Grundkonzept hat sich bis heute wenig geändert. Aber freilich hat sich der iPod, der sich mittlerweile in der vierten Generation befindet, mit erheblichen Feinschliffen weiterentwickelt. Vor allem, was die Speicherkapazität angeht, wurden enorme Sprünge erzielt. So sind im Topmodell bereits 60 Gigabyte vorhanden, was ausreichend Platz für ungefähr 15.000 Titel oder 1.000 CDs bedeutet. Daher gilt der iPod nicht ohne Grund als meistverkaufter portabler Digital Music Player überhaupt.

Doch wie in anderen Branchen auch, sind zunehmend Nischenprodukte auf dem Markt gefragt. So gesellt sich nun der von uns gestestete iPod mini in die Riege des digitalen Musikerlebnisses ein. Obwohl schon der größere Bruder mit beachtlichen Außenmaßen glänzen konnte, wurde der iPod mini noch einmal deutlich abgespeckt. Mit 103 Gramm und einer Größe, die sogar moderne Handys vor Neid erblassen lässt, ist das Gerät klar für den Transport in der Hosentasche prädestiniert. Wer jedoch eine Light-Version des original-iPod erwartet, der irrt. Dessen Funktionsumfang wurde nahezu vollständig in den iPod mini integriert, einzig am Speichervolumen hat man herumgefeilt. So stehen "nur" vier Gigabyte zur Verfügung, die aber immer noch reichlich Raum für 1.000 Songs bieten.

In Sachen Design blieb auch der kleinste digitale Player mit einem derartigen Speicherplatz schlicht - ja geradezu bescheiden. Im typischen Apple-Stil gehalten, verzichtet man konsequent auf Spielereien und setzt auf Funktionalität. Damit der Player trotzdem ein Blickfang ist, stehen je nach Geschmack die Gehäusefarben Silber, Gold, Pink, Grün und Blau zur Wahl. Auch wenn die sonstige Aufmachung des Geräts Geschmacksache sein mag, einen robusten Eindruck macht das eloxierte Aluminium allemal. Doch nobody is perfect, und so konnten wir neben vielen Stärken auch hier und da einige Schwächen des iPod mini ausfindig machen.

FEATURES
Was das Thema Audioformate angeht, ist der iPod mini ein ausgesprochenes Multitalent. Angefangen von AAC (Advanced Audio Coding) über MP3 und WAV bis hin zu Apple Lossless unterstützt der Player auch das auf dem Macintosh verwendete Standardaudioformat AIFF. MP3-Files können mit konstanten sowie mit variablen Bitraten (VBR) im Bereich von 32 bis 320 Kbps abgepielt werden, bei AAC-Dateien sind es bei konstanter Bitrate 16 bis 320 Kbps. Microsoft WMA-Dateien werden vom iPod mini zwar nicht unterstützt, jedoch sind diese in eines der beiden Audioformate MP3 oder AAC konvertierbar, sofern die WMAs nicht geschützt sind.

Als ein besonderes Feature zeichnen sich die vielfältigen Möglichkeiten der Wiedergabelisten aus. Einzelne Titel oder ganze Alben lassen sich per Tastendruck in beliebiger Reihenfolge auf die s.g. "On-The-Go"-Liste setzen und dann entsprechend der Selektion abspielen. Eine praktische Funktion, wenn man auch am Gerät selbst, ohne die mitgelieferte Software für den Computer, eine Auswahl seiner Lieblingstitel vorprogrammieren möchte. Am heimischen Rechner sind dann die Einstellungsmöglichkeiten der persönlichen Favoriten schier unendlich - die Kriterienliste reicht von Musikstil über Interpreten bis hin zur persönlichen Wertung. Der Bewertungsmaßstab reicht von ein bis fünf Sternchen und kann sowohl am Computer als auch am Player selbst vorgenommen werden. Die Daten werden dann automatisch während der Kommunikation der beiden Geräte abgeglichen, aber dazu mehr im Abschnitt "Software / Datenübertragung".

Der Play Mode umfasst die Funktionen Wiederholen (Repeat) und zufälliges Abspielen (Shuffle), wobei entweder Titel innerhalb eines Albums oder mehrere komplette Alben in zufälliger Reihenfolge abgespielt werden können. Ein sekundengenaues Resuming ermöglicht - besonders interessant für Hörbücher, die auch von Apple im Music Store angeboten werden - den bequemen Einstieg an der zuletzt gestoppten Position.

Neben der Zeitanzeige und dem integrierten Wecker, der einen Piepton über den Lautsprecher oder auch eigene Songs per Kopfhörer abspielen kann, ist auch ein Sleep Timer installiert. Dieser erlaubt aber bei der Wahl der Ausschaltzeit nur 15-Minutenschritte, obwohl eine komplett frei konfigurierbare Zeitspanne per Click Wheel sehr einfach einzustellen wäre.

Kalender, Aufgabenlisten, Notizen und Adressen sind ebenfalls auf dem Display abrufbar, allerdings nicht direkt am Gerät zu editieren. Dies geschieht bei der Verbindung zum PC oder Mac, wobei die exportierten Daten, z.B. aus MS-Outlook einfach, in ein entsprechendes Verzeichnis auf dem iPod mini geschoben werden. Ähnlich verhält es sich auch mit der Notizfunktion, wobei auf dem Computer erstellte Textdateien auf dem Player sichtbar gemacht werden können.

Ein sinnvolles Merkmal ist das frei einstellbare Menü. So können Funktionen, die häufiger genutzt werden, in das Hauptmenü gezogen werden. Damit wird etwaiges Suchen in verzweigten Untermenüs verhindert und somit der schnellere Zugang erleichtert. Damit der Hörspaß auch bei größeren Erschütterungen nicht getrübt wird, verhindert die Anti-Schock Funktion "Skip-Protection" sehr zuverlässig nervende Abspielunterbrechungen.

Spielunterbrechungen ganz anderer Art bieten die vorinstallierten Games Music Quiz, Solitaire, Brick und Parachute. Besonders das Music Quiz verspricht eine Menge an Spielspaß, da hier innerhalb einer vorgegeben Zeitspanne die eigenen Titel zu erraten sind, die kurz angespielt werden. Je schneller ein Titel erkannt wird, desto mehr Punkte werden vergeben. Die sonstigen Spiele können zwar ebenfalls überzeugen, allerdings würde ihnen ein mehrfarbiges Display besser zu Gesicht stehen. Für kurzweilige Unterhaltung soll aber dennoch gesorgt sein.

Die Aufladung des Lithium-Ionen-Akkus kann wahlweise per Netzteil (siehe Lieferumfang) oder über die PC/Mac-Verbindung erfolgen. Bereits nach einer Stunde ist der Ladevorgang zu 80 Prozent abgeschlossen. Nach weiteren drei Stunden ist der Akku voll. Die Ratschläge zur Batteriepflege von Apple sind nicht nur gut gemeint, sondern auch sinnvoll. Wer bei einem erschöpften Akku den Austauschservice von Apple in Anspruch nimmt, darf 99 US-Dollar den Besitzer wechseln lassen. Im ersten Jahr unterliegen defekte Batterien aber der Garantie. Unter normalen Umständen und sachgemäßem Umgang sollten allerdings in den ersten zwei Jahren keine Probleme zu erwarten sein.


BESUCHERKOMMENTARE
  • 03.02.2006 - 07:33
    mein akku vom i pod mini ist nach einem jahr voll kaputt .selbst wenn ich den die ganze nacht auflade geht der nach zehn min aus.hab ihn jetzt einschicken lassen.90 euro kostet das dafür kann ich mir schon fast nen neuen kaufen.
  • 11.01.2006 - 07:23
    Ich habe den iPod-Mini zu Weihnachten bekommen und bin total begeistert won diesem Gerät. Musik per iTunes aufzuspielen ist eine Kleinigkeit. Einzig die Kopfhörer hätten besser ausfallen können. Der Klang ist etwas zu schwach und nach einer Weile schmerzen einem die Ohren. Ansonsten kann ich das Ding nur empfehlen.
  • 18.07.2005 - 12:01
    Das verbinden mit dem Computer über I-Tunes lässt oft zu wünschen übrig! ansonsten geniales gerät
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