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Hango Personal JukeBox PJB-100

Testbericht
 
Wertung
 Gesamtwertung RotRotRotGelbGelbGelbGr&uumlnGr&uumlnGr&uumln
 Leserwertung RotRotRotGelbGelbGelbGr&uumlnGr&uumlnGr&uumln
 Besucherkommentare 3 vorhanden »
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Spezifikationen
 Gehäuse Plastik
 Gewicht inkl. Bat. 304g
 Maße (H x B x T) 15 x 2,6 x 8 cm
 Int. Speicher 6 GB
 Aufrüstbar auf -
 Speichererweit. -
 Batterien 1 x 3,6V Li-ion-Akku
 Wechsel nach ca. 10 Stunden
 Anschlüsse 3,5mm Klinke (Kopfhörer)
AC-Adapter (5V)
USB-Anschluß



 
  TESTBERICHT INHALT
  » Allgemein
» Features
» Handhabung
» Display
» Soundqualität
» Software
» Lieferumfang
» Probleme
» Fazit
» Wertung
» Links
» Bezugsquellen
 


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Mit der Personal Jukebox übertrifft die koreanische Firma Hango Electronics alle Erwartungen. Bisher waren 64 MB Speicher für einen MP3-Player schon viel. Die Personal Jukebox ist mit sagenhaften 4,86 GB Speicher (inzwischen gibt es die 6 GB Variante), in Form einer 2,5 Zoll großen Laptop-Festplatte ausgestattet. Dabei ist das Gerät nichteinmal doppelt so groß wie andere portable MP3-Player auf dem Markt.
Die Ausstattung und der Lieferumfang des Players lassen keine Wünsche übrig.


FEATURES
Eine Festplatte konsumiert in kürzester Zeit eine Menge Strom. Allein schon das Hoch- und Runterfahren der Platte kostet unglaublich viel Kraft. Hango hat dieses Problem teilweise durch einen 10 MB großen Zwischenspeicher (DRAM) gelöst. Jeder Song wird vor dem Abspielen in den Zwischenspeicher geladen und dann von dort aus, stromsparender abgespielt, da die Festplatte dann kurzzeitig runtergefahren wird.
Nach 15 Sekunden, in denen man den Player nicht nutzt, dieser aber eingeschaltet ist, schlägt der Timeout zu und schaltet das Gerät vorsichtshalber ab.

Für den Einsatz zu Hause bietet sich der AC-Adapter an, der den Akku auflädt und gleichzeitig Power zum Abspielen der Songs liefert.

Als besonders praktisch stellt sich auch der Lautstärkeregler heraus, der sich gleichzeitig als Play- und Pause-Button nutzen lässt.

Auch an die Übersichtlichkeit wurde gedacht. Vor jedem Hochladen der Songs auf die Jukebox wird man zuvor durch eine Eingabemaske aufgefordert die Songs in verschiedene Sets und Discs aufzuteilen. Unter Sets versteht Hango die Musikrichtungen, wobei man aber auch eingene Setnamen festlegen kann.

Leider hat das Gerät keine Suchfunktion, mit der man bestimmte Songs gezielt auffinden und abspielen kann. Bei 4,86 GB können das locker mal 1000 Dateien sein, die man selbst durchwühlen muß, bis man zum gewünschten Lied kommt. Teilt man die Songs allerdings von vornhinein konsequent in logische Sets und Dics auf, das Auffinden der gewünschten Songs auch keine großen Probleme mehr machen.

Durch die Hold-Funktion werden ungewollte Tastendrücke abgewendet. Ist die Hold-Funktion aktiviert, zeigt sich ein Schloß auf dem Display. Ist der Player abgeschaltet, erscheint eine kurzer Hinweis, daß die Knöpfe gesperrt sind.

Standardfunktionen wie vor- und zurückspulen oder verschiedene Abspielmodis wurden nicht vergessen. Ausserdem kann man zwischen 3 verschiedenen Basseinstellungen wählen.

Bespielt wird die Jukebox über den im Player integrierten USB-Port, mit einer Geschwindigkeit von ca. 320 KB/s. Das sind bei einem ca. 8 MB großen Song rund 25 Sekunden. Während des Bespielens über die Software kann man sich weiterhin und ohne Unterbrechung die Songs auf der Jukebox anhören.

Abspielbar sind alle gängigen Bitraten. Andere Formate werden von der Jukebox nicht akzeptiert.


HANDHABUNG
Die Handhabung des Gerätes wird durch das einfache Menü und die wenigen Knöpfe teilweise erleichtert. Das hat natürlich nicht zu heißen, daß das Gerät weniger Funktionen bietet. Die gesamte Bedienung erfolgt über 6 Knöpfe die sich auf der Vorderseite befinden. Das große Display zeigt alle Funktionen und Informationen auf einen Blick, ohne dabei umschalten zu müssen (mehr zum Display auf der nächsten Seite).

Der bereits erwähnte Lautstärkeregler ist besonders praktisch, wenn man die Jukebox in der Tasche trägt und nicht an die Knöpfe auf der Vorderseite herankommt. Ein einfacher Druck auf das Rad startet die Wiedergabe, ein weiterer Druck lässt das Gerät in den Pausemodus gehen.

Etwas umständlicher wird es wenn man innerhalb eines Songs vor- oder zurückspulen möchte. Durch die auf/ab Tasten muß man die Abspielzeit anwählen und erst dann kann man mit der vor/zurück Taste im Lied herumspulen. Befindet man sich auf einem anderen Menüpunkt, zur Einstellung der Abspielmodis beispielsweise, so muß man sich erst einige Menüpunkte hoch bewegen, um einen anderen Song anzuwählen.

Das Herausnehmen des speziellen Lithium-ion-Akkus wird durch eine extra Lasche vereinfacht, an der man zieht, um den Akku zu entnehmen.


BESUCHERKOMMENTARE
  • 19.03.2009 - 15:32
    Habe schon viele Jahre auch die 20-iger und bin sehr zufrieden. Setze sie als Playback-Audio-Gerät bei meinen Liveauftritten über PA-Anlage ein. Durch das tolle Display und die gut durchdachte Menüführung ist ein schnelles Finden der Rubriken und Musiktitel gegeben. Einfach klasse!! Schade, das es dieses Gerät nicht mehr gibt. Würde mir gern ein weiters kaufen. Bernd aus Egelsbach
  • 09.03.2002 - 19:13
    Obwohl die Jukebox mittlerweile schon zu den älteren Playern gehört, ist sie immer noch die beste. Soundqualität ist extrem gut und die Software sehr einfach zu bedienen. Nicht zu vergessen die super Kopfhörer die dabei sind. Mit der neuesten Firmware (der Player wird automatisch mit der neuesten ausgeliefert) sind 2 Spiele dabei und man kann die PJB100 als externes Medium verwenden. Ich hatte mir vorher auch die Archos Jukebox (20GB) angehört und muss sagen, das die PJB100 um einiges besser ist (Sound), und keine Bugs hat wie der Archos Player! Die PJB100 (20GB) kann ich nur empfehlen - und nicht vom Preis verschrecken lassen, den andere Player (z.B. Sony MP3 Player) sind vom Preis/Leistungsverhältnis einfach um vieles schwächer.
  • 22.09.2001 - 11:04
    Obwohl die pjbox schon etwas älter ist, kann sie es locker mit den Besten aufnehmen, Damals war sie eine Revolution und ist heute immernoch, dank ihres durchdachten Konzeptes(viele gut Detaillösungen!), unerreicht. Heute ist es, dank der Updates, auch möglich sie als externen Datenspeicher zu nutzen. Beinahe perfekt, wenn man von Preis und Grösse absieht. Ich habe übrigens die 20GB-Version. Die 20GB-Version findet in eurem Test leider noch keine Erwähnung. Danke und cu Chris
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