Miss Undercover 2
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Original Titel Miss Congeniality 2 Kinostart 24.03.2005 Genre Komödie / Action Erscheinungsjahr 2005 Land USA Verleih Warner |
Regie John Pasquin Autor Marc Lawrence Laufzeit 115 Minuten FSK ab 12 Jahren Hauptdarsteller Sandra Bullock Regina King Enrique Murciano jr. William Shatner Ernie Hudson |
Mission fehlgeschlagen
INHALT
Nachdem Gracie Hart (Sandra Bullock) die Veranstaltung zur Wahl der Miss United States vor dem Schlimmsten bewahrt hat, wurde sie im Handumdrehen im ganzen Land berühmt. Ein jeder grüßt sie jetzt freundlich auf der Straße - ein solches Gesicht vergisst man nicht so schnell. Doch dieser Ruhm mit all seinen Vorteilen hat auch seine Schattenseiten, denn Gracies geliebten Undercovereinsätze dürften nun der Vergangenheit angehören.
Da Miss Undercover mittlerweile zu nichts mehr nütze ist, beschließt ihr Boss, Agent McDonald (Ernie Hudson), Gracie häufiger in der Öffentlichkeitsarbeit tätig werden zu lassen. Im Klartext: Die schlagfertige Brunette mit dem netten Lächeln soll als "Gesicht des FBI" in diversen Fernsehshows die Bundespolizei repräsentieren und ins rechte Licht rücken.
Doch eher als Kratzbürste bekannt, muss ihr ein persönlicher Berater zur Seite gestellt werden, um die schroffe Löwin in ein zahmes Mietzekätzchen zu verwandeln. Aber Gracie findet ganz schnell wieder in ihre alte Rolle zurück, als sie erfährt, dass ihre alten Freunde, Misswahl-Siegerin Cheryl (Heather Burns) und der Conferencier Stan (William Shatner), entführt wurden. Zwar hat ihr Boss etwas dagegen, aber irgendwie muss Gracie den Verschleppten zu Hilfe kommen, auch wenn sie dabei ihren Job - und ihr Leben - aufs Spiel setzt.
KRITIK
Wenn heutzutage ein Film einigermaßen erfolgreich gelaufen ist, kann man nahezu sicher sein, dass ein Sequel folgen wird. So auch geschehen mit Sandra Bullocks Eigenproduktion "Miss Undercover" aus dem Jahre 2000. Als Actionkomödie deklariert, war bereits der erste Teil nur bedingt lustig; viel mehr sollte auch vom aktuellen Streifen "Miss Undercover 2 - fabelhaft und bewaffnet" nicht erwartet werden.
Tatsächlich gilt im Verlauf des Films des Öfteren statt: "fabelhaft und bewaffnet", eher "schauderhaft und albern". Teilweise wirkt die Story dermaßen konstuiert und übertrieben, dass man die gerade gezeigte Szene für eine Traumsequenz der Protagonisten hält. Jedoch muss dann der Zuschauer mit Entsetzen feststellen, es handelt sich tatsächlich um einen mehr oder weniger ernstgemeinten Bestandteil der Handlung.
Der Film vermag weder Actionfans, noch Liebhaber von Komödien zu fesseln. Dass beides aber möglich ist, wurde schon in zahlreichen anderen Produktionen gleichen Genres bewiesen, man denke nicht zuletzt an "Hollywood Cops" mit Harrison Ford in der Hauptrolle. In "Miss Undercover 2" bleiben wirkliche Überraschungen in Bezug auf das Finale aus - die Story dümpelt haltlos daher und hangelt von einer unkomischen Situation in die nächste. Humor und Slapstick wirken stellenweise wie gewollt, aber nicht gekonnt.
Sandra Bullock weiß im besten Fall mit ihrer symphatischen Ausstrahlung zu überzeugen, obwohl diese im Film oftmals an ihre Rolle verloren geht. Ohne Frage war Bullock schon in besseren und vor allem amüsanteren Produktionen zu sehen; in ihrer eigenen verkauft sich die Tochter einer deutschen Opernsängerin ganz klar unter Wert. Wie auch schon im ersten Teil, ist William Shatner wieder mit von der Partie. Doch auch er weiß keine Kurzweiligkeit in das Geschehen zu bringen. Vielmehr mimt er einen simpel gestrickten Charakter, der hin und wieder mal sinnloses Gefasel von sich gibt.
FAZIT
Selbst hartgesottenen Sandra Bullock-Fans dürfte sich der Eindruck aufdrängen, dass eine Fortsetzung zu "Miss Undercover" nicht zuletzt des Geldes wegen produziert wurde. Mit Sicherheit wäre mehr Ironie - vielleicht sogar eine Prise Sarkasmus - hilfreich für ein halbwegs vernünftiges Ergebnis gewesen. Stattdessen wird dem Publikum eine Aneinanderreihung von latent witzigen Szenen geboten, ganz nach dem Motto: "Hauptsache lustig". Bedauerlicherweise reiht sich "Miss Undercover 2 - fabelhaft und bewaffnet" konsequent in die Reihe: "Filme, die die Welt nicht braucht" ein. Fabelhaft schaut anders aus.
Von Lars Lehmann
Nachdem Gracie Hart (Sandra Bullock) die Veranstaltung zur Wahl der Miss United States vor dem Schlimmsten bewahrt hat, wurde sie im Handumdrehen im ganzen Land berühmt. Ein jeder grüßt sie jetzt freundlich auf der Straße - ein solches Gesicht vergisst man nicht so schnell. Doch dieser Ruhm mit all seinen Vorteilen hat auch seine Schattenseiten, denn Gracies geliebten Undercovereinsätze dürften nun der Vergangenheit angehören.
Da Miss Undercover mittlerweile zu nichts mehr nütze ist, beschließt ihr Boss, Agent McDonald (Ernie Hudson), Gracie häufiger in der Öffentlichkeitsarbeit tätig werden zu lassen. Im Klartext: Die schlagfertige Brunette mit dem netten Lächeln soll als "Gesicht des FBI" in diversen Fernsehshows die Bundespolizei repräsentieren und ins rechte Licht rücken.
Doch eher als Kratzbürste bekannt, muss ihr ein persönlicher Berater zur Seite gestellt werden, um die schroffe Löwin in ein zahmes Mietzekätzchen zu verwandeln. Aber Gracie findet ganz schnell wieder in ihre alte Rolle zurück, als sie erfährt, dass ihre alten Freunde, Misswahl-Siegerin Cheryl (Heather Burns) und der Conferencier Stan (William Shatner), entführt wurden. Zwar hat ihr Boss etwas dagegen, aber irgendwie muss Gracie den Verschleppten zu Hilfe kommen, auch wenn sie dabei ihren Job - und ihr Leben - aufs Spiel setzt.
KRITIK
Wenn heutzutage ein Film einigermaßen erfolgreich gelaufen ist, kann man nahezu sicher sein, dass ein Sequel folgen wird. So auch geschehen mit Sandra Bullocks Eigenproduktion "Miss Undercover" aus dem Jahre 2000. Als Actionkomödie deklariert, war bereits der erste Teil nur bedingt lustig; viel mehr sollte auch vom aktuellen Streifen "Miss Undercover 2 - fabelhaft und bewaffnet" nicht erwartet werden.
Tatsächlich gilt im Verlauf des Films des Öfteren statt: "fabelhaft und bewaffnet", eher "schauderhaft und albern". Teilweise wirkt die Story dermaßen konstuiert und übertrieben, dass man die gerade gezeigte Szene für eine Traumsequenz der Protagonisten hält. Jedoch muss dann der Zuschauer mit Entsetzen feststellen, es handelt sich tatsächlich um einen mehr oder weniger ernstgemeinten Bestandteil der Handlung.
Der Film vermag weder Actionfans, noch Liebhaber von Komödien zu fesseln. Dass beides aber möglich ist, wurde schon in zahlreichen anderen Produktionen gleichen Genres bewiesen, man denke nicht zuletzt an "Hollywood Cops" mit Harrison Ford in der Hauptrolle. In "Miss Undercover 2" bleiben wirkliche Überraschungen in Bezug auf das Finale aus - die Story dümpelt haltlos daher und hangelt von einer unkomischen Situation in die nächste. Humor und Slapstick wirken stellenweise wie gewollt, aber nicht gekonnt.
Sandra Bullock weiß im besten Fall mit ihrer symphatischen Ausstrahlung zu überzeugen, obwohl diese im Film oftmals an ihre Rolle verloren geht. Ohne Frage war Bullock schon in besseren und vor allem amüsanteren Produktionen zu sehen; in ihrer eigenen verkauft sich die Tochter einer deutschen Opernsängerin ganz klar unter Wert. Wie auch schon im ersten Teil, ist William Shatner wieder mit von der Partie. Doch auch er weiß keine Kurzweiligkeit in das Geschehen zu bringen. Vielmehr mimt er einen simpel gestrickten Charakter, der hin und wieder mal sinnloses Gefasel von sich gibt.
FAZIT
Selbst hartgesottenen Sandra Bullock-Fans dürfte sich der Eindruck aufdrängen, dass eine Fortsetzung zu "Miss Undercover" nicht zuletzt des Geldes wegen produziert wurde. Mit Sicherheit wäre mehr Ironie - vielleicht sogar eine Prise Sarkasmus - hilfreich für ein halbwegs vernünftiges Ergebnis gewesen. Stattdessen wird dem Publikum eine Aneinanderreihung von latent witzigen Szenen geboten, ganz nach dem Motto: "Hauptsache lustig". Bedauerlicherweise reiht sich "Miss Undercover 2 - fabelhaft und bewaffnet" konsequent in die Reihe: "Filme, die die Welt nicht braucht" ein. Fabelhaft schaut anders aus.
Von Lars Lehmann
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