Sahara - Abenteuer in der Wüste
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Original Titel Sahara Kinostart 02.06.2005 Genre Abenteuer Erscheinungsjahr 2005 Land USA Verleih Buena Vista |
Regie Breck Eisner Autor Joshua Oppenheimer / Thomas Dean Donnelly / ... Laufzeit 124 Minuten FSK ab 12 Jahren Hauptdarsteller Matthew McConaughey Steve Zahn Penélope Cruz Rainn Wilson |
KURZBERICHT
INAHLT
Schon mit der ersten Sekunde dieses Films legt "Sahara" einen rasanten Start hin. Doch ganz im Gegensatz zum vermeintlich sandigen Thema wird
der Zuschauer vorerst ins kühle Nass eines amerikanischen Sees mitten zur Bürgerkriegszeit versetzt. Dort sorgt ein stählerndes und bis
dahin vollkommen
unbekanntes Ungetüm für Aufsehen und Schrecken: Ein neuartiges Schlachtschiff mischt die Fronten auf - und geht letztendlich doch mit seiner sagenumwobenen Fracht verloren - bis es an einem unvermuteten Ort wieder auftaucht...
Doch zurück in die Gegenwart. Als der Schatzsucher, Forscher und Frauenschwarm Dirk Pitt (Matthew McConaughey) endlich die Chance erhält, das seit dem amerikanischen Bürgerkrieg vermisstes Kriegsschiff aufzuspüren, stürzt er sich in SAHARA in das Abenteuer seines Lebens. Zusammen mit seinem langjährigen Partner Al Giordino (Steve Zahn) führt ihn die Reise nach Mali, wo er zunächst durch die attraktive Ärztin Dr. Eva Rojas (Penélope Cruz) auf eine mysteriöse Epidemie aufmerksam gemacht wird, die sich durch vergiftete Wasserquellen zu übertragen scheint. Schon bald sieht sich das Trio bei seiner Suche nach den Ursachen an allen Fronten von waffenstarrenden Schergen bedroht, denen sie nur durch ebenso halsbrecherische wie gewitzte Manöver per Motorboot, Panzerfahrzeug oder gar per Kamel entwischen können...
FAZIT
Wer "Indiana Jones" oder "Das Vermächtnis der Tempelritter" mag, wird auch mit "Sahara" etwas anzufangen wissen. Vor der prächtigen
Kulisse Afrikas wird gewitzelt, geprügelt und geballtert, was das Zeug hält. Doch was hier nach hirnlosem Nonsens klingt, bringt
in der Tat reichlich spannende Unterhaltung auf die Leinwand. Intellektuell unterfodert fühlen sich nur jene, die mit falschen
Erwartungen das Kino betreten, denn das Motto von "Sahara" lautet: "hinsetzen, zurücklehnen und entspannen". Wer diese Regeln einhält, wird
mit rasanter und gewaltiger Action belohnt, ganz im Sinne traditioneller Abenteuerfilme. Dabei geht es nicht nur zu Wasser und in der Luft
heiß her - nein, auch vor der Luft wird nicht Halt gemacht, wobei selbstverständlich das eine oder andere auch mal in eben diese fliegt.
So kommt "Sahara" nicht trocken und angestaubt, sondern feucht, fröhlich, locker daher - an einer guten Portion Humor und Wortwitz mangelt es auf jeden Fall nicht. In welche Richtung die Story allerdings geht, ist nicht von Anfang an ersichtlich und wer glaubt, spätestens jetzt schon alles zu wissen, befindet sich auf dem Holzweg. Letztendlich wird die Kurzweiligkeit des Streifens unterstrichen, wenn sich zwei Handlungsstränge treffen, die sich dann zunehmend zu einem vereinen. Ob es tatsächlich notwendig war, einen humanitären, sprich ernsten Aspekt mit einzubringen, darüber mag man sich streiten. Zumindest nimmt man Penélope Cruz die Rolle der Ärztin ohne bedenken ab, wenn auch ihr Part ein wenig hinter dem von Matthew McConaughey zurückstehen muss. Dieser wiederum mimt als Dirk Pitt eine wunderbare Mischung aus James Bond und Indiana Jones, obwohl Dirk nur mit seinem Kumpel Al Giordano alias Steve Zahn ein wirklich gutes Team abgibt. Einer der beiden Jungs liefert stets die Vorlagen, damit sein Gegenüber den Vogel endgültig abschießen kann. Das dies zumeist mit einem Lacher auf der Seite des Zuschauers endet, benötigt keiner weiteren Erklärung.
Erwähnens- und damit bemerkenswert ist der originelle Soundtrack dieses Streifens. Irgendwo zwischen Rock und afrikanischem
Folklore angesiedelt, untermalt die Musik mit fetzigen E-Gitarren und besagten Gesängen die zumeist recht hitzige Handlung. Wer sich
also einen Film mit entsprechendem Tiefgang und philosophischer Tragweite ansehen möchte, ist mit "Sahara" schlecht beraten. Eher
handelt es sich um einen Streifen, der gute Laune macht und zum Entspannen und amüsieren auffordet, aber dennoch nicht gänzlich
plump oder stupide das Hirn des Publikums malträtiert. Indy - die Luft wird dünner!
Von Lars Lehmann
Schon mit der ersten Sekunde dieses Films legt "Sahara" einen rasanten Start hin. Doch ganz im Gegensatz zum vermeintlich sandigen Thema wird
der Zuschauer vorerst ins kühle Nass eines amerikanischen Sees mitten zur Bürgerkriegszeit versetzt. Dort sorgt ein stählerndes und bis
dahin vollkommen
unbekanntes Ungetüm für Aufsehen und Schrecken: Ein neuartiges Schlachtschiff mischt die Fronten auf - und geht letztendlich doch mit seiner sagenumwobenen Fracht verloren - bis es an einem unvermuteten Ort wieder auftaucht...
Doch zurück in die Gegenwart. Als der Schatzsucher, Forscher und Frauenschwarm Dirk Pitt (Matthew McConaughey) endlich die Chance erhält, das seit dem amerikanischen Bürgerkrieg vermisstes Kriegsschiff aufzuspüren, stürzt er sich in SAHARA in das Abenteuer seines Lebens. Zusammen mit seinem langjährigen Partner Al Giordino (Steve Zahn) führt ihn die Reise nach Mali, wo er zunächst durch die attraktive Ärztin Dr. Eva Rojas (Penélope Cruz) auf eine mysteriöse Epidemie aufmerksam gemacht wird, die sich durch vergiftete Wasserquellen zu übertragen scheint. Schon bald sieht sich das Trio bei seiner Suche nach den Ursachen an allen Fronten von waffenstarrenden Schergen bedroht, denen sie nur durch ebenso halsbrecherische wie gewitzte Manöver per Motorboot, Panzerfahrzeug oder gar per Kamel entwischen können...
FAZIT
Wer "Indiana Jones" oder "Das Vermächtnis der Tempelritter" mag, wird auch mit "Sahara" etwas anzufangen wissen. Vor der prächtigen
Kulisse Afrikas wird gewitzelt, geprügelt und geballtert, was das Zeug hält. Doch was hier nach hirnlosem Nonsens klingt, bringt
in der Tat reichlich spannende Unterhaltung auf die Leinwand. Intellektuell unterfodert fühlen sich nur jene, die mit falschen
Erwartungen das Kino betreten, denn das Motto von "Sahara" lautet: "hinsetzen, zurücklehnen und entspannen". Wer diese Regeln einhält, wird
mit rasanter und gewaltiger Action belohnt, ganz im Sinne traditioneller Abenteuerfilme. Dabei geht es nicht nur zu Wasser und in der Luft
heiß her - nein, auch vor der Luft wird nicht Halt gemacht, wobei selbstverständlich das eine oder andere auch mal in eben diese fliegt.
So kommt "Sahara" nicht trocken und angestaubt, sondern feucht, fröhlich, locker daher - an einer guten Portion Humor und Wortwitz mangelt es auf jeden Fall nicht. In welche Richtung die Story allerdings geht, ist nicht von Anfang an ersichtlich und wer glaubt, spätestens jetzt schon alles zu wissen, befindet sich auf dem Holzweg. Letztendlich wird die Kurzweiligkeit des Streifens unterstrichen, wenn sich zwei Handlungsstränge treffen, die sich dann zunehmend zu einem vereinen. Ob es tatsächlich notwendig war, einen humanitären, sprich ernsten Aspekt mit einzubringen, darüber mag man sich streiten. Zumindest nimmt man Penélope Cruz die Rolle der Ärztin ohne bedenken ab, wenn auch ihr Part ein wenig hinter dem von Matthew McConaughey zurückstehen muss. Dieser wiederum mimt als Dirk Pitt eine wunderbare Mischung aus James Bond und Indiana Jones, obwohl Dirk nur mit seinem Kumpel Al Giordano alias Steve Zahn ein wirklich gutes Team abgibt. Einer der beiden Jungs liefert stets die Vorlagen, damit sein Gegenüber den Vogel endgültig abschießen kann. Das dies zumeist mit einem Lacher auf der Seite des Zuschauers endet, benötigt keiner weiteren Erklärung.
Erwähnens- und damit bemerkenswert ist der originelle Soundtrack dieses Streifens. Irgendwo zwischen Rock und afrikanischem
Folklore angesiedelt, untermalt die Musik mit fetzigen E-Gitarren und besagten Gesängen die zumeist recht hitzige Handlung. Wer sich
also einen Film mit entsprechendem Tiefgang und philosophischer Tragweite ansehen möchte, ist mit "Sahara" schlecht beraten. Eher
handelt es sich um einen Streifen, der gute Laune macht und zum Entspannen und amüsieren auffordet, aber dennoch nicht gänzlich
plump oder stupide das Hirn des Publikums malträtiert. Indy - die Luft wird dünner!
Von Lars Lehmann
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