Was von MP3-CD-Playern zu erwarten ist
26.06.1999 | Von oc | Seite 1 von 2
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Neidisch werden bald die Besitzer eines "eben noch so gelobten", handflächengroßen Players auf die auftauchende, meist runde Konkurrenz blicken, wenn sie enttäuscht schon wieder dasselbe Lied hören müssen, während ihr Nachbar wie selbstverständlich eine neue MP3-CD einlegt. Schon bald (3./4. Quartal '99) werden die langerwarteten MP3-CD-Player in den Geschäften erhältlich sein. Dies wird vor allem den tragbaren Playern, die nur MP3s abspielen können, herbe Konkurrenz und damit Verkaufszahleneinbußen bescheren. Der große Vorteil der CD-Player der nächsten Generation ist die vergleichsweise riesige Speicherkapazität. So paßten auf Rio und Konsorten bei maximaler Speichererweiterung von 96MB nur etwas mehr als eine Audio-CD mit 128kbits codierten MP3s. Dagegen haben die CD-Player alle Trümpfe in der Hand: Wechselbare selbstbrennbare CDs zum Discountpreis, die jeweils 9,6 encodierte Audio-CDs fassen können. Kein IBM Microdrive kann und wird dies in der nahen Zukunft bieten, denn bei einem Anschaffungspreis von 1000 DM für 360MB (entspricht 5,3 CDs Fassungsvermögen) ist es mehr als unrentabel auf die MP3-Rohlinge aus der Eigenproduktion zu verzichten. Gespannt wartet die gesamte MP3-Gemeinde auf das erste Exemplar eines MP3-CD-Players, diese wurden noch vor dem Verkaufserfolg des Rios auf einigen dubiosen Websites angekündigt. Doch scheinen sich immer wieder Verzögerungen bei der Entwicklung eines tragbaren Gerätes zu ergeben, da es bereits standfeste CD-Decks mit diesem Feature gibt. Denn sowohl zwei deutsche Studenten bieten mit "OSCAR" wie auch die amerikanische Firma Vertical Horizon einen Zusatz für die Stereoanlage an, der uns MP3s ohne den störenden Klang eines PC-Lüfters genießen läßt. |
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