PUMP: PC zum MP3-Player basteln
23.07.1999 | Von mgohl | Seite 1 von 3
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Beim PUMP handelt es sich um ein Projekt, das von einer Gruppe Studenten der TH Aachen entwickelt wurde und in den Ausgaben 9 und 10/99 der c't vorgestellt worden ist. Der PUMP besteht aus einer Platine, die mit einem speziellen Prozessor bestückt ist. Dieser Prozessor kümmert sich darum, daß die MP3-Daten, die vom Parallelport kommen, dekodiert werden. Der PUMP ist also ein Hardware-MP3-Dekoder, der an den Parallelport angeschlossen wird und so kann man beispielsweise einen alten PC mit einer Festplatte oder einem CD-ROM Laufwerk als Mega-Jukebox verwenden. Damit der PUMP unabhängig von Bildschirm und Tastatur arbeiten kann, besteht die Möglichkeit ein LCD und Tasten anzuschließen. Man kann auch eine Fernbedienung verwenden. Zuerst muß man sich die Bauteile und die Platine, die es fix-und-fertig bei eMedia (www.emedia.de) zu bestellen gibt, besorgen. Ein Bauteilset und auch die Platine sind bei Segor, Berlin (www.segor.de) zu haben. Ein bischen Löterfahrung sollte man schon besitzen, da auch zwei SMD-Bauteile auf die Platine zu löten sind. Wenn man nun die Platine fertig gelötet hat, kann es losgehen. In diesem Test geht es darum, wie es um die Tonqualität und das allgemeine Handling bestellt ist. Da der PUMP außerhalb eines PCs arbeitet, fallen die Störgeräusche die durch die Grafikkarte und sonstige Karten oder Geräte auftreten weg. Allerdings kann man die Platine ja auch in einen PC einbauen. Wie es dann mit den Störungen aussieht, wird dann als Ergänzung zu diesem Test nachgereicht, wenn ich den PUMP komplett aufgebaut habe. Auch beim PUMP wurde für den Hörtest die MP3-Datei verwendet, die einen Ton abspielt, der sich von 0 Hz auf 22 kHz verändert. Dabei hat sich herausgestellt, daß das Signal wesentlich klarer ist. Bei dem Hörtest mit Musik war die Dynamik ebenfalls hörbar besser. Die Höhen waren klarer und die Bässe satter. Das bessere Ergebnis beim PUMP kann aber auch daher kommen, da eine ältere Soundkarte, die Orchid Soundwave 32, verwendet wurde. Aber auch Tests auf einem Rechner mit einer SoundBlaster Live brachten ein ähnlich "schlechtes" Ergebnis. Natürlich bedeutet das nicht, daß Soundkarten schlechte Qualität bieten, aber der PUMP scheint einfach die bessere Qualität zu bringen. Als Player auf dem PC wurde die neueste Version von Winamp verwendet. Die Tests wurden außerdem einmal über die Lautsprecher direkt durchgeführt und einmal über Kopfhörer. |
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