IFA I: ArtVoice, Blaupunkt, Grundig
17.09.1999 | Von Gregor Lawatscheck | Seite 1 von 2
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Der IFA-Nachbericht. Wer plant was, was war los. Sorry, daß es so lange gedauert hat - wir alle haben ein Leben (oder auch nicht heh). Hier nach Ausstellern sortiert ein Großteil der Aussteller, die Produkte zum Thema MP3 auf der Internationalen Funkausstellung '99 in Berlin vorgestellt. Wir haben den Nachbericht in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil, den Ihr gerade lest findet Ihr Infos zu den Neuvorstellungen der ArtVoice Gruppe, Blaupunkt und Grundig, im zweiten Teil geht es darum was das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen, Hexaglot und mp3.de mit Partnern zu bieten hatte. Teil drei widmet sich dann den Musikanbietern Mov.a.bit und MCY.com sowie MP3 Hardwarehersteller Saehan und der Schneider AG. Der kurze Teil vier zeigt was Thomson mit dem Lyra geplant hat, was MPeX.net bei Samsung mit dem Yepp gemacht hat und was es mit dem Kassetten-MP3 Player von Human IT auf sich hat. Art Voice Gruppe http://www.artvoice.de/ Art Voice stellte auf der IFA den kleinsten MP3 Player überhaupt aus. In der Größe einer Streichholzschachtel und einem MultiMediaCard Slot können bis zu 64 MB also eine Stunde Musik auf dem knapp 200 DM (ohne MultiMediaCard) teueren Gerät Platz finden. Der Art Voice Player ist so klein, daß er natürlich keinen direkten Datenanschluß bieten kann; die MultiMediaCard muß mit einer Dockingstation beschrieben werden. Leider kostet die Dockingstation auch nochmal 179 DM - höchstens Besitzer des Pontis MPlayer3, der auch MMC benutzt, können sich eine Dockinstation sparen. Vordergründg will ArtVoice zum Player allerdings auch nicht umbedingt MMC und Dockinstations verkaufen, sondern bereits bespielte und unveränderbare ROS-Cards (Record on Sillicon). Ähnlich dem Kauf einer CD soll der ROS kompatible ArtVoice Player direkt mit solchen Music-on-Chip gefüttert werden. Momentan gibt es eine Hand voll solcher ROS-Cards ohne namhafte Künstler, das könnte sich in Zukunft aber schnell ändern, wenn die Plattenfirmen erkennen, daß solche Karten nicht kopierbar sind und sich wunderbar für die Distribution von Musik eignen könnten. |
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