(MPeX.net/LB - 23.01.2002) -
Erst letzte Woche hat das Unternehmen Kazaa die Tauschsoftware "Kazaa Media Desktop" nicht mehr zum Download angeboten. Nur wenige Tage später verkauft der 35-jährige Firmenchef und Gründer Niklas Zennström den Namen und die Software Kazaa inklusive aller Lizenzen an das australische Unternehmen Sharman Networks.
Kurz darauf wurde die Software auf der Kazaa Home Page, zusammen mit neuen Nutzungsbedingungen wieder bereitgestellt. Die Nutzungsbedingungen besagen, dass Kazaa das Recht hat alle gesammelten Angaben über Benutzer im Falle eines Rechtsstreites an das zuständige Gericht weiterzugeben. Dies trifft auch zu, wenn Dritte ihre Rechte durch Kazaa-User verletzt sehen.
Nicht mehr erlaubt - aber trotzdem noch möglich - ist das Tauschen jeglicher Copyright geschützter Inhalte, wie Filme, Musik, Bilder oder Texte. Aus den neuen Nutzungsbedingungen wird auch ersichtlich, das Teile von Kazaa in naher Zukunft wohl kostenpflichtig werden. Kazaa behält sich jedenfalls das Recht vor, auch Entgelte in Form von Vorauszahlungen und Nutzungsgebühren für bestimmte Teile Ihres Angebotes oder den gesamten Service zu verlangen.