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Home Page : News : ALLGEMEIN : CD-Kopierschutz: Der Patenthalter, die Musikindustrie und die Kunden
(MPeX.net/HelH/DB - 03.02.2002) - Die von Philips erfundene Compact Disc, kurz CD genannt, ist heute ein universeller und weit verbreiteter Datenträger. Überall findet die kleine Silberscheibe Anwendung, sei es um Musik zu hören, Anwendungen und Spiele zu installieren oder um am PC Daten mittels Brenner darauf zu speichern. Was für Daten-CDs noch rechtens war, nämlich die Verwendung von Kopierschutzmechanismen, ist bei Audio-CDs eine andere Geschichte. Diese müssen sich an die von Philips festgelegten Standards halten, um auch in jedem CD-Spieler zu funktionieren. Trotzdem versuchen die großen Musikvermarkter durch Kopierschutzmechanismen das Vervielfältigen und die Erstellung komprimierter Audiodateien zu verhindern. Ergebnis: Die Einhaltung des Standards ist nicht mehr gewährleistet. Ein Kopierschutz für Musik CDs gestaltet sich schwieriger, als seinerzeit für Daten-CDs, denn die Kompatibilität mit allen CD-Playern muss gewahrt bleiben. Die entwickelten Mechanismen sind mehr schlecht als recht: Auf aktuellen CDs werden absichtlich Fehler platziert, um CD-ROM Laufwerke daran zu hindern, diese Audiospuren korrekt auszulesen. Neuere CDs enthalten zumindest einen Datentrack, der die Lieder in komprimierter Form und mit Digital Rights Management auf dem PC abspielbar macht. In der Praxis haben jedoch auch einige Standalone, Portable und Car Player Probleme, diese CDs zu lesen. Noch gravierender: die Lebensdauer der Musikkonserve wird verringert, wie ein Test von CDR-Info mit dem Verfahren Cactus Data Shield 200 zutage gefördert hat. Ist eine CD nämlich nicht mehr nagelneu und ohne Gebrauchsspuren, kann es zu Aussetzern beim Abspielen kommen, da die Fehlerkorrektur nicht nur die schon "eingebauten" Fehler korrigieren muss, sondern zusätzlich die Fehler durch Kratzer oder Fingerabdrücke. So hat sich Anfang Januar Philips, als Patentinhaber des CD-Standards, selbst zu Wort gemeldet. Man sei mit dem schleichenden Standardbruch zwar nicht einverstanden, wegen der bald auslaufenden Patentrechte und einem vermutlich länger andauernden Prozess, werde man aber nicht gerichtlich dagegen vorgehen. Vielmehr solle der Konsument selbst die Initiative ergreifen und durch den Boykott solcher CDs und Beschwerden seine Ablehnung signalisieren. So in Großbritannien geschehen, wo in einem Fall Konsumenten zusammen mit Händlern einen CD-Kopierschutz vereiteln konnten. Um derartig manipulierte "CDs" besser zu erkennen, sollte zukünftig auf das "Compact Disc - Digital Audio"-Logo verzichtet werden, wie Philips offenbar einigen Plattenfirmen geraten hat. Damit wäre auch das Problem der unbedingten Kompatibilität aus dem Weg geräumt, der Kunde würde auf eigene Gefahr kaufen - oder eben nicht! DISKUSSION (Beiträge: 5)
versteh ich jetzt nicht so ganz... Meinst Du "TCPA" und den ganzen S****ß? :twisted: RE: CD-Kopierschutz: Der Patenthalter, die Musikindustrie und die Kunden Ist nicht mehr aktuell,da diese Geschichte nur noch per Hardware (hinter uns verschlossenen Türen)au... Re: CD-Kopierschutz: Der Patenthalter, die Musikindustrie und die Kunden Prinzipien setzen: TOTALBOYKOTT der Musik- und Filmindustrie. Stopp die Industrie, bevor sie eure R... RE: CD-Kopierschutz: Der Patenthalter, die Musikindustrie und die Kunden Mein Leben ist die Musik. Seit 15 Jahren bin ich Jäger und Sammler. Plattenläden sind quasi meine zw... Was machen ich denn als Technikbegeisterter Aber was mache ich denn als Technikbegeisterter, ich habe bis jetzt eine CD gekauft diese dann als M...
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