Testbericht: Apple iPod mini
04.12.2004 | Von LL
Als im Jahre 2001 der Computerspezialist Apple den tragbaren Digital Music Player iPod der Öffentlichkeit präsentierte, war der Erfolg geradezu vorprogrammiert. Sensationelle fünf Gigabyte an Musikdaten konnte der in kompakte Maße verpackte Player beherbergen. Das Prinzip der Festplattenspeichertechnologie hatte endgültig bewiesen, dass es auch in mobilen Playern alltagstauglich sein kann.
Am Grundkonzept hat sich bis heute wenig geändert. Aber freilich hat sich der iPod, der sich mittlerweile in der vierten Generation befindet, mit erheblichen Feinschliffen weiterentwickelt. Vor allem, was die Speicherkapazität angeht, wurden enorme Sprünge erzielt. So sind im Topmodell bereits 60 Gigabyte vorhanden, was ausreichend Platz für ungefähr 15.000 Titel oder 1.000 CDs bedeutet. Daher gilt der iPod nicht ohne Grund als meistverkaufter portabler Digital Music Player überhaupt.
Doch wie in anderen Branchen auch, sind zunehmend Nischenprodukte auf dem Markt gefragt. So gesellt sich nun der von uns gestestete iPod mini in die Riege des digitalen Musikerlebnisses ein. Obwohl schon der größere Bruder mit beachtlichen Außenmaßen glänzen konnte, wurde der iPod mini noch einmal deutlich abgespeckt. Mit 103 Gramm und einer Größe, die sogar moderne Handys vor Neid erblassen lässt, ist das Gerät klar für den Transport in der Hosentasche prädestiniert. Wer jedoch eine Light-Version des original-iPod erwartet, der irrt. Dessen Funktionsumfang wurde nahezu vollständig in den iPod mini integriert, einzig am Speichervolumen hat man herumgefeilt. So stehen "nur" vier Gigabyte zur Verfügung, die aber immer noch reichlich Raum für 1.000 Songs bieten. In Sachen Design blieb auch der kleinste digitale Player mit einem derartigen Speicherplatz schlicht - ja geradezu bescheiden. Im typischen Apple-Stil gehalten, verzichtet man konsequent auf Spielereien und setzt auf Funktionalität. Damit der Player trotzdem ein Blickfang ist, stehen je nach Geschmack die Gehäusefarben Silber, Gold, Pink, Grün und Blau zur Wahl. Auch wenn die sonstige Aufmachung des Geräts Geschmacksache sein mag, einen robusten Eindruck macht das eloxierte Aluminium allemal. Doch nobody is perfect, und so konnten wir neben vielen Stärken auch hier und da einige Schwächen des iPod mini ausfindig machen. Gesamten Testbericht lesen » |
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Am Grundkonzept hat sich bis heute wenig geändert. Aber freilich hat sich der iPod, der sich mittlerweile in der vierten Generation befindet, mit erheblichen Feinschliffen weiterentwickelt. Vor allem, was die Speicherkapazität angeht, wurden enorme Sprünge erzielt. So sind im Topmodell bereits 60 Gigabyte vorhanden, was ausreichend Platz für ungefähr 15.000 Titel oder 1.000 CDs bedeutet. Daher gilt der iPod nicht ohne Grund als meistverkaufter portabler Digital Music Player überhaupt.








