Die ersten Lifstyleaccessoires der tragbaren Musik wurden wohl von Sony begründet: Das kleine rote Transistorradio TR-63 von 1957 und 22 Jahre später der Sony Walkman. Weitere 26 Jahre später spricht keiner mehr von Sony - die Minidisk der 90er ist gefloppt,
plattgewalzt von der selbstgebrannten CD.
So wird für die 2010er wahrscheinlich Apple mit dem iPod Sonys fast 50 Jahre gehütete Position übernehmen. Genauso wie mit iTunes hat es Steve Jobs geschafft: hier die erste konsensfähige virtuellen Musikdownloadplattform, dort den ersten MP3-Player für den Mainstream bereitzustellen. Apple verdiente ein Viertel seines Jahreumsatzes 2004 mit dem Verkauf des iPod, der Player ist Kult und wenn man in der U-Bahn in New York sitzt gehört er bei jedem dritten zur ganz normalen Ausrüstung. Der durchschnittliche Großstadtneurotiker hat eh eine Allergie und weil Haustiere haaren und schlechte Musikanten sind kauft man sich jetzt den iPod - aber man muß nicht auf Halsband und Hundedecke verzichten !
In NYC gibt es ganze Läden die sich ausschließlich um die kleinen Weißen kümmern. Hier kann man auch jede Menge Zubehör kaufen. Einige dieser "Accessoires für das Accessoire" sind
wirklich interessant:
Bei Armband und buntem Sockenpack zum überziehen wird einem gleich ganz warm ums Herz.
Eine weitere, sehr nützliche Erweiterung ist die Docking Station. Ein schwerer weißer Sockel.
Er hat drei Funktionen - die Akkus des iPod wieder aufzuladen, ihn mit neuen Titeln zu beladen und einen Line-out Ausgang.
So kann man wenn man nach hause kommt den iPod in die Halterung werfen, ihn aufladen und seine Musiksammlung über
die Stereoanlage hören. Zweite Möglichkeit ist der Anschluß von Aktivboxen - dann wird der iPod zum tragbaren iBlaster - praktisch der Nachfolger des Ghettoblaster für das 21. Jahrhundert...
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