Software-Tipp: musikCube unter der Lupe
26.01.2006 | Von Lego, Dirk Bösel | Seite 1 von 6
MusikCube ist ein kostenloser Player für zahlreiche Audioformate, der eine raffinierte und schnelle Musikverwaltung bietet. Hinzu kommen praktische Werkzeuge für das Bearbeiten von Datei-Informationen (Tags) oder Dateinamen, die auch eine Massenbearbeitung ermöglichen. Ein einfacher CD-Ripper wandelt Audio-CDs (ohne Kopierschutz) in Musikdateien um.Dank einer Plugin-Schnittstelle gibt es bereits einige nette Zusatzfunktionen, die den Funktionsumfang auf Wunsch erweitern. Erholsam ist das Fehlen jeglichen Firlefanzes, der sonst die kommerziellen Produkte kennzeichnet und leider auch "verstopft":
INSTALLATION, FORMATE, PLUGINS Die Installation von musikCube verläuft alles andere als spektakulär, weshalb gerade auch PC-Anfänger damit keine Probleme haben dürften. (Eine deutschsprachige Version gibt es übrigens auch noch.) Lädt man nach dem ersten Programmstart ein Album, präsentiert sich die Anwendung ungefähr so, wie im Screenshot oder wie in dem Screenshot von der Homepage der deutschen Version zu sehen ( einige weitere Bilder). Themes stehen auf der Homepage von Mateo zur Verfügung und Icon-Packs gibt es hier. Lädt man die entsprechenden Plugins herunter, dann spielt das Programm insgesamt folgende Formate ab:
Gapless Playback ist (soweit ich das bisher ermitteln konnte) scheinbar noch nicht vorhanden, obwohl z.B. LAME zum Encodieren zur Verfügung steht, evtl. mag es daran liegen, daß die BASS Library dazu nicht in der Lage ist. Die aktuelle Version ist RC2. Die Final dürfte vielen Einsteigern Spaß machen. Umsteiger, die mit iTunes unzufrieden sind, weil Musepack, Ogg-Vorbis und Flac nicht abgespielt werden, sollten sich leicht umgewöhnen können. Eine Parallelinstallation neben iTunes, Foobar2000 oder Winamp ist auch möglich, es traten bei meinen Tests keine Probleme auf. GUI, DYNAMISCHE ABSPIELLISTEN, VIEWS MusikCube folgt, wie schon erwähnt, dem mittlerweile recht weit verbreiteten Konzept, links eine Leiste mit Funktionen, Quellen, Laufwerken und Abspiellisten anzubieten. In der Mitte unten befinden sich dann eine große Abspielliste (Playlist) und darüber eine konfigurier- und erweiterbare Übersicht der Künstler, Alben, Genres und weiterer abfragebasierter "Views", anhand derer sich die Inhalte der Abspiellisten individuell zusammenstellen lassen. Nachfolgende Screenshots zeigen, wie diese "Views" (Abfragen) erweitert werden können. Eigene "Views" lassen sich (bisher) nicht erstellen. Die SQLight-basierten dynamischen Abfragen in der Seitenleiste dürften versierten Anwendern aber genügend Möglichkeiten geben, den Player an die eigenen Wünsche anzupassen. Screenshot I vom Abfragefenster Screenshot II vom Abfragefenster |
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MusikCube ist ein kostenloser Player für zahlreiche Audioformate, der eine raffinierte und schnelle Musikverwaltung bietet. Hinzu kommen praktische Werkzeuge für das Bearbeiten von Datei-Informationen (Tags) oder Dateinamen, die auch eine Massenbearbeitung ermöglichen. Ein einfacher CD-Ripper wandelt Audio-CDs (ohne Kopierschutz) in Musikdateien um.







