BITKOM erwartet Allzeithoch bei Downloads
06.12.2007 | Von Dirk Bösel
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Der Downloadmarkt klettert von einer Höchstmarke zur nächsten. Regelmäßig veröffentlicht der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) Zahlen und Prognosen zum Markgeschehen.
Der legale Download von Musik, Hörbüchern, Spielen oder Software boomt nach wie vor. Für das Jahr 2007 wird ein neuer Umsatzrekord von 168 Millionen Euro erwartet. Das entspräche einem Wachstum um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr, heißt es in einer aktuellen Meldung des Verbandes. "Zugpferd bei den Downloads bleibt die Musik. Gleichzeitig gewinnen andere Segmente wie Software oder Spiele an Bedeutung", wird BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer zitiert. Von den 168 Millionen Euro Gesamtumsatz in 2007 entfallen etwa 60 Millionen Euro auf Musik.
Nicht nur die Umsätze wachsen, sondern auch die Verkaufszahlen. In den ersten drei Quartalen 2007 wurden laut BITKOM bereits 28,9 Millionen Musikdateien, Hörbücher, Videos, Spiele und Softwareprodukte legal auf PCs in Deutschland herunter geladen. Für das Gesamtjahr werden insgesamt 41 Millionen Downloads prognostiziert. Den Erhebungen zufolge werden zwei Drittel aller legalen Downloads von Männern getätigt. 45 Prozent der Kunden kommen aus der Gruppe der Unter-30-Jährigen. Ein Viertel aller Käufer ist heute 40 Jahre und älter. Die Gruppe der Über-50-Jährigen konnte in den vergangenen Monaten ihren Anteil an allen Downloads auf 10 Prozent steigern. Bezahlt werden die Einkäufe im Internet am liebsten per Lastschrift. 38 Prozent der Deutschen haben beim Online-Shopping schon einmal einen Betrag auf diese Weise beglichen. Es folgen Bezahlungen per Rechnung (29 Prozent), Kreditkarte (20 Prozent) und Nachnahme (17 Prozent) sowie spezielle Online-Zahlungssysteme (Paypal, T-Pay, etc.) mit einem Anteil von 11 Prozent. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. vertritt nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Unternehmen, davon 850 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Gerätehersteller, Anbieter von Software, IT-Services, Telekommunikationsdiensten und Content. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein. |
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