Weltweiter Umsatz mit digitaler Musik übersteigt die 25%-Grenze
29.01.2010 | Von Dirk Bösel
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Weltweit hat der Umsatz mit Musikdownloads erstmals die 25%-Grenze überschritten. Zu diesem Ergebnis kommt der Weltverband der Phonoindustrie IFPI im Digital Music Report 2010.
Demnach wuchs der Umsatzanteil digitaler Musik weltweit auf 27 Prozent. 4,2 Milliarden US-Dollar wurden im Jahr 2009 mit dem Verkauf von Musikdownloads eingenommen. Das Online-Angebot umfasse derzeit über 11 Millionen Songs. Die Anzahl der lizenzierten Musikplattformen im Internet liege bei etwa 400 Anbietern.
Die Download-Verkäufe einzelner Titel stiegen laut Studie im Jahr 2009 um geschätzte 10 Prozent auf mehr als 1,5 Milliarden Titel. Digitale Alben verzeichneten ein Wachstum von 18 Prozent auf rund 110 Millionen verkaufte Einheiten.
Den höchsten Digitalanteil haben die USA mit 40 Prozent, der europäische Durchschnitt liege bei 15 Prozent. In Deutschland wird für 2009 erneut ein Wachstum im Digitalmarkt von 20 - 30 Prozent erwartet. Der Umsatzanteil von Online-Verkäufen sei mit 10 Prozent vergleichsweise niedrig, weil Deutschland als eines der wenigen Länder noch über einen stabilen CD-Markt verfüge. Als stärkste Konkurrenz für die legalen digitalen Musikangebote betrachtet die IFPI weiterhin so genannte Tauschbörsen und Sharehoster. Laut einer von der IFPI zitierten Studie nutzt in Europa jeder fünfte Internet-Nutzer regelmäßig aus Tauschbörsen zur Musikbeschaffung. In Deutschland kämen 2008 auf einen legalen gekauften Titel rund acht illegale Musikdownloads. Der IFPI Digital Music Report 2010 kann kostenlose beim Bundesverband Musikindustrie e.V herunter geladen werden (PDF, englisch). |
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Die Download-Verkäufe einzelner Titel stiegen laut Studie im Jahr 2009 um geschätzte 10 Prozent auf mehr als 1,5 Milliarden Titel. Digitale Alben verzeichneten ein Wachstum von 18 Prozent auf rund 110 Millionen verkaufte Einheiten.








